Letʼs
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Alexander Keil
Organisationen wissen oft mehr, als sie in Entschei- dungen übersetzen.

»Viele Organisationen spüren sehr genau, wo sie sich verändern müssen. Die eigentliche Arbeit beginnt dort, wo daraus Verantwortung, Richtung und gemeinsames Handeln entstehen.

Wir leben in einer Zeit, in der viele Organisationen unter Spannung alles gleichzeitig erleben: hoch kompetent und erschöpft, voller Wissen und doch oft blockiert, strategisch ambitioniert und im Alltag überlastet.
Mich interessiert, wie es gelingt, in und mit diesen Organisationen wieder Zukunft zu gestalten. Das geht nicht über den nächsten besseren Plan. Es geht um gemeinsame Richtung in Lagen, in denen vieles in gegensätzliche Richtungen zieht. Um Diskurs, der Unterschiede nicht verdeckt, sondern ernsthaft bearbeitbar macht. Um Führung, die Spannungen nicht nur benennt, sondern Verantwortung daraus entstehen lässt.
Strategie, Struktur und Kultur sind dabei keine getrennten Handlungsfelder. Sie greifen ineinander. Genau dort setzt meine Arbeit an: an den Bedingungen, unter denen Organisationen Zukunft nicht nur behaupten, sondern aktiv gestalten können.

Alexander Keil berät Organisationen, die sich verändern wollen, ohne dabei ihre Komplexität einfach abstreifen zu können. Er begleitet Führungsteams in öffentlichen Institutionen, Hochschulen, Kulturorganisationen, Verwaltungen, Verbänden und Expert:innenorganisationen, wenn strategische Richtung, Führungsverantwortung, Zusammenarbeit und Struktur neu sortiert werden müssen.

Seine Arbeit verbindet organisationssoziologische Analyse, strategische Beratung und Organisationsentwicklung. Dabei geht es selten lediglich um bessere Prozesse oder klare Organigramme. Entscheidend ist, wie Organisationen tatsächlich funktionieren: welche professionellen Logiken aufeinandertreffen, welche informalen Muster wirksam sind, welche Konflikte nicht besprechbar werden und wo Entscheidungen immer wieder ausweichen.

Vor der Gründung von Borggräfe & Keil war Alexander Keil viele Jahre in leitenden Funktionen im Kulturbereich und in der Organisationsberatung tätig. Diese doppelte Erfahrung prägt seinen Blick: Er kennt Organisationen aus der Verantwortung heraus und aus der Beratung. Als Orte, an denen Zukunft nicht behauptet, sondern unter realen Bedingungen erarbeitet werden muss.

2009

Diplom Musiktheaterregie, Hochschule für Musik und Theater Hamburg

2012

Master of Arts in Communication and Cultural Management, Zeppelin Universität Friedrichshafen

2009-2021

Kulturbetrieb, Kulturpolitik und Förderung
Geprägt u.a. durch Stationen und Mandate am Staatsschauspiel Dresden, bei den Bayreuther Festspielen, am Schauspielhaus Zürich, bei den Festspielen Zürich, in der Fachstelle Kultur des Kantons Zürich sowie in der Jury Konzeptförderung Stadt Zürich.