Hochschulen stehen vor tiefgreifenden Veränderungen: von finanziellen Restriktionen bis zu neuen Lernformen und der zunehmenden Verfügbarkeit von KI, die bestehende Praktiken irritiert, ohne dass sich bereits belastbare organisationale Antworten herausgebildet haben. Strukturelle Innovationen greifen dabei in Entscheidungswege, Kooperationsformen, Prozesse und Rollen ein und treffen auf die besondere Logik akademischer Selbstverwaltung. Der Beitrag zeigt, warum nachhaltiger Wandel nur gelingt, wenn Hochschulen ihre organisationale Eigenlogik ernst nehmen und Informalität, Tausch, Partizipation sowie verbindliche Entscheidungsverfahren zusammen denken.
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